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Ameise oder die gigantische Wurzel einer doppelten Eiche

Objekt: Eicheskulptur Ameise

"Bei uns in den Wäldern..." und "da unten, hinten, im Unterholz", da soll es liegen...das Stück Holz?! Gut, dass werden wir uns einmal ansehen. Es ist eines dieser Stücke, welche man aus der Nähe gesehen haben und evtl sogar einmal dagegen gestampft haben muss um zu wissen ob sich da ein Schatz verbirgt oder die Natur schon ihr Übriges getan hat um sich ihr ganzes Werk wieder "einzuverleiben".

Also, dagegen gestampft...da ist noch gut was an Substanz vorhanden! Nachdem Laub und anderes Unterholz entfernt sind sieht es tatsächlich so aus als könnte hier ein wahres Schmuckstück zum Vorschein kommen! Wenn nur die ganzen Stechviecher usw nicht um die Wege wären...aber das bleibt im schattigen Wald nun mal nicht aus. Da fällt uns ein, wir haben noch ein Spray im Auto..."zur Tierabwehr" steht darauf...das lag mal irgendwo im Keller. Es gab noch keine Gelegenheit dieses Mittel zu testen...Stechende Insekten werden jetzt zu Versuchstieren. Wir sprühen was das Zeug hält und staunen noch darüber dass es für uns Menschen gut auszuhalten ist was da rauskommt. Auch Boucanier unser Riesenschnauzer steckt die Sprühaktion mit Bravour weg.

Ob uns die Plagegeister nun in Ruhe ließen oder nicht kann ich so genau gar nicht mehr sagen...unser Fundstück ist einfach zu schwer und jeder Stich, jede Dornenranke über die man stolpert ist nebensächlich bei dem Transport vom Kunstück zum Auto. Auto! Das Stichwort in dieser Story! Wurzel in den Kofferraum von unserem Bus verfrachtet, dem Hund sein "kannst weiter" Kommando gegeben... Hecktüren zu, vorne einsteigen...und dann gehts los! Niesen, jucken, Luft holen. Egal ob Mensch oder Tier, alles was lebt verlässt freiwillig das Auto! Nach einer Weile geht es dann wieder und wir können die Heimfahrt antreten.

Wer dieses Stück einmal sein Eigen nennen darf muss allerdings keine Sorge vor Niesattacken oder tränenden Augen haben. Die lieben Ameisen blieben in ihrem Bau und stechendes Ungeziefer haben wir wirklich und tatsächlich in unseren Wäldern gelassen. Lediglich in unserer Erinnerung schüttelt sich noch der ein oder andere Gedanke wieder in´s Gedächtnis und treibt uns - trotz der Erfahrung - ein Lächeln ins Gesicht!

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